1976 bis 2016  -  40 Jahre FKV

Ein Überblick über 40 Jahre erfolgreicher Vereinsgeschichte

40 Jahre gelebter Gemeinsinn

1976 konnten die sieben Gründer/innen nicht ahnen, dass der von ihnen ins Leben gerufene Familien- und Krankenpflegeverein Köln-Pesch e.V. (FKV) 40 Jahre später fast 1.350 Mitglieder haben würde. Die vergangenen vier Jahrzehnte, in denen der FKV sich für die Kranken und Hilfsbedürftigen in Pesch, Esch/ Auweiler und Lindweiler eingesetzt hat, sind ohne Zweifel eine Erfolgsgeschichte zu nennen.
Die Mitbegründerinnen des FKV, Hildegard Cornelius, Wilma Schmelz und Helen Höffken, präsentieren in diesem Wochenspiegel-Foto von 1976 das Motto des gerade gegründeten Vereins: HILFE GEBEN - HILFE NEHMEN ).

Die Vorgeschichte

Die Not einer Familie als Initialzündung:

1975 hatte Helen Höffken (Zeitungsfoto von 1976), die Frau des damaligen Pescher Pfarrers, von den Schwierigkeiten einer Pescher Familie erfahren, den an MS erkrankten Vater zu betreuen. Der noch junge Krankenpflegeverein Köln-Nord in Heimersdorf sah sich außerstande, in Pesch Hilfe zu leisten. Also blieb für Frau Höffken nur ein Ausweg: ein eigener Pflegeverein musste her!

Von der Idee zur Tat: Frau Höffken warb im Gemeindebrief Okt./Nov. 1975 für ihre Idee, einen gemeinnützigen, ökumenischen Kranken-pflegeverein zu gründen. Die erforderlichen sieben Gemeinde-mitglieder fanden sich schnell. Sie erarbeiteten in kurzer Zeit eine Satzung für den FKV als mobilen sozialen Hilfsdienst und beantragten umgehend den Eintrag ins Vereinsregister.

Das 1. Jahrzehnt

28.01.1976

Der Familien- und Krankenpflegeverein Köln-Pesch e.V. (FKV) ist mit der Eintragung ins Vereinsregister offiziell gegründet!

März 1976

In der ersten Jahreshauptversammlung des FKV wählen die Mitglieder einen dreiköpfigen Vorstand. Die drei Frauen (Foto oben) veranlassen sofort unbürokratisch häusliche Krankenpflege und die Anschaffung von Pflegehilfsmitteln - mit finanzieller Unterstützung der ev. Kirchengemeinde. Diese stellt auch einen kleinen Raum in dem Kirchenzentrum als Büro mietfrei zur Verfügung!

Das Vereinsmotto "HILFE GEBEN - HILFE NEHMEN" spiegelt sich auch in dem Piktogramm (links) wider: Die einander zugewandten Handflächen zeigen, dass der FKV sich als eine Solidargemeinschaft versteht.

26.01.1977

420 Mitglieder sind mittlerweile dem FKV beigetreten und unterstützen mit ihren Beiträgen und Spenden die soziale Arbeit ihres Vereins.

April 1977

Die erste Krankenschwester, Marianne Rapp - sie ist übrigens heute noch als Beisitzerin im Vorstand tätig! - wird eingestellt. Ihre Arbeitszeit: 25 Wochenstunden

November 1980

Der erste Zivildienstleistende kommt zum Einsatz.

Das 2. Jahrzehnt

Das 1000. Mitglied, Herr Heinz Richter, mit dem Trio der Vorstandsfrauen

26.01.1986

Der FKV besteht jetzt genau zehn Jahre! Die Mitgliederzahl ist mittlerweile auf 1.044 gestiegen.

März 1986: In der Jahreshauptversammlung wird das 1.000. Mitglied besonders geehrt (Foto).

Oktober 1994

Die Krankenpflegevereine im Stadtbezirk VI (Neue Stadt, Pesch, Rheindörfer, Worringen) starten einen Initiavkreis zur Gründung eines aH ("Ambulanter Hospizdienst").

Mai 1995

Der ambulante Hospizdienst im Kölner Norden (aH) nimmt seine Arbeit auf. Als erste Koordinatorin für die Einsätze der ehrenamtlichen Hospizhelfer/innen wird Frau Renate Faust eingestellt. Ab Oktober 1995 kommen die ersten Helfer/innen zum Einsatz.

Das 3. Jahrzehnt

26.01.1996

Seit 20 Jahren leistet der FKV jetzt seine soziale Arbeit. Die Zahl der Mitglieder ist auf 1.325 gestiegen! Zugleich hat die Nachfrage nach pflegerischer Beratung und Hilfe - auch wegen der demographischen Altersentwicklung - stark zugenommen. Vor diesem Hintergrund gibt es erste Überlegungen, die Organisation des Vereins professioneller zu gestalten. Als erster Schritt dazu wird an eine Vergrößerung des Vorstands gedacht.

 

Das "Zwanzigjährige" wird mit einem ökumenischen Gottesdienst begangen. Im Foto (v. l.): Pfarrer Klaus Termath, Pfarrer Dr. Wolfgang Klein, FKV-Vorsitzender Elmar Jansen und Pfarrerin Susanne Zimmermann.

März 1997
Tatsächlich beschließt die Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung, der zufolge der Vorstand auf fünf Mitglieder erweitert wird.
 

Sie bildeten den ersten fünfköpfigen FKV-Vorstand:
von links Hildegard Cornelius, Pfarrerin Susanne Zimmermann, Elmar Jansen, Wilma Schmelz, Klaus-Dietrich Bahr

 

1999
Der FKV wird mit der Spende eines Kraftfahrzeugs durch die Rundschau-Altenhilfe DIE GUTE TAT e.V. bedacht.

 

Oktober 2000
Es gibt erste Weiterbildungskurse für unsere Familienhelferinnen.

November 2000

Die vier Krankenpflegevereine im Stadtbezirk VI führen ein gemeinsames Logo ein. Das Kaufmanns-Und-Zeichen (&) soll die Zusammenarbeit der Vereine und ihrer Partner, Caritas, Diakonie und aH versinnbildlichen.

Januar 2001

 

Der FKV feiert das silberne Vereinsjubiläum. Die Arbeit des Vereins wird auch in der lokalen Presse gewürdigt.

 

Dieser Vorstand beging mit den Mitgliedern und Freunden des FKV das silberne Vereinsjubiläum: (v.l. Dieter Jahn, Bettina Stierl, Pfarrerin Susanne Zimmermann, Petra Rethmeier, Walter Schumacher.

 

Der Verein ist zu einem der mitgliederstärksten Zusammenschlüsse im Kölner Norden geworden. Die Mitgliederzahl hat sich seit 1996 weiter erhöht und zwar auf 1.365. Im Einsatz sind jetzt 15 Familienhelferinnen und drei Zivildienstleistende.

Sommer 2003

 

Zur angestrebten professionelleren Arbeit des FKV gehört auch die von nun an vorgesehene regelmäßige Edition einer Informationsschrift für die Mitglieder und Förderer/innen des Vereins. Sie soll in einem Halbjahresturnus erscheinen. Im ersten schwarz-weiß gedruckten FKV-FORUM wird u.a. die Akupunktur als "Reizthema" vorgestellt.

Das 4. Jahrzehnt

26.01.2006

 

Natürlich wird das runde Jubiläum mit einem ökumenischen Gottesdienst (Foto) eingeleitet. In der ersten Reihe: Pfarrer Andreas Paling und Pfarrerin Sylvia Wacker.

Der FKV kann auf 30 Jahre erfolgreicher Krankenpflege zurückblicken. Inzwischen hat die Zahl der Mitglieder einen neuen Höchststand erreicht: 1.459. Aus organisatorischen Gründen verlegt man die Feier des Jubiläums auf den 22.09.2006.

Der FKV-Vorstand kann auf die Kompetenz, das Engagement und die Loyalität von drei Leitenden Mitarbeiterinnen, 17 Familienhelferinnen und drei Zivildienstleistenden bauen.

 

31.12.2007

Aufgrund der großen Nachfrage nach den pflegerischen Hilfen unseres Vereins hat sich der Einsatz der Familienhelfer/innen in 8 Jahren verdoppelt: Anstieg der jährlichen Einsatzstunden von 4.105 (2000) auf 8.202 (2007)

 

13.03.2008

Die Mitgliederversammlung billigt einstimmig eine vom Vorstand vorgeschlagene neue Satzung. Sie soll u.a. auch dem seit langem verfolgten Ziel größerer Professionalität in Organisation, Verwaltung und konkreter Pflege gerecht werden.

 

Erstmalig wird der FKV als mobiler sozialer Hilfsdienst definiert. Die Aufgaben des Vorstands und seiner Mitglieder werden präziser geregelt: z.B. werden die Aufgaben des geschäftsführenden Vorstands und des um x Beisitzer erweiterten Vorstands differenziert. 

 

Dezember 2009

Um pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz durch niedrig-schwellige Betreuungsangebote zu entlasten, geht der FKV eine Kooperation mit der Diakonie und ihrem Projekt TANDEm ein. Elf FKV-Helfer/ innen lassen sich nun darin ausbilden, Menschen mit Demenz stundenweise in der häuslichen Umgebung zu betreuen. Pflegenden Angehörigen wird es so ermöglicht, ohne Sorgen wichtige Dinge zu erledigen oder sich in ihrem kraftraubenden Betreuungsalltag etwas Freizeit zu gönnen.

 

01.08.2010

Da es nach der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht keine Zivis mehr gibt, muss sich der FKV - ebenso wie andere gemeinnützige Vereine und Institutionen - um junge Frauen und Männer bemühen, die bereit sind, freiwillig ein soziales Jahr zu absolvieren. Als erster wagt Kevin B. diesen Schritt.

 

17.12.2010

In ökumenischer Solidarität beteiligt sich der FKV  an der von der ev. Kirchengemeinde initiierten Aktion "Lebendiger Adventskalender". Der Zuspruch lässt allerdings zu wünschen übrig.

Mai 2013

Wieder einmal entspricht die Rundschau-Altenhilfe DIE GUTE TAT einem Antrag der Kassiererin, unserem Verein ein zum Krankentransport geeignetes Fahrzeug als Spende zur Verfügung zu stellen. Der PKW tut zurzeit noch (02.18) gute Dienste!

 

Sommer 2013

Die Familienhelferinnen nehmen am so genannten Psycho-Hygiene-Coaching teil mit dem Ziel einer größeren Professionalität im Umgang miteinander, mit Vorgesetzten und Patienten.

 

Juli 2013

Seit nunmehr zehn Jahren werden die Mitglieder, Freunde und Förderer des FKV durch das FKV-FORUM über die geleistete Arbeit oder künftige Veranstaltungen und Projekte ihres Vereins informiert. Jetzt gibt es eine augenfällige Neuerung: die 21. Ausgabe der Halbjahresschrift erscheint in Farbe. Die verantwortliche Redaktion hofft zugleich, dass die Textbeiträge ebenfalls an Farbigkeit gewonnen haben.

 

10.05.2014

Ein lang gehegter Wunsch der Vorsitzenden Petra Rethmeier wird endlich umgesetzt; er entspringt ebenfalls dem Streben des Vereins nach größerer Professionalität: fünf besonders qualifizierte Mitarbeiterinnen erklären sich bereit, ein Kompetenz- Team zu bilden, das vereinsintern die Aufgabe übernimmt, die Kolleginnen in praktischen pflegerischen Handgriffen und Verhaltensweisen aus- und fortzubilden. Das Team startet mit der Planung im Mai 2014. Seine Leitung überträgt der Vorstand Frau Rosemarie Unterbusch.

 

August 2014

Ganz im Sinne der Aufgeschlossenheit für sinnvolle pflegerische Projekte gründet der FKV mit ca. zehn anderen sozialen Vereinen und Institutionen das Demenz-Netz Kölner Norden. Unser Verein ist in dem Netzwerk durch unsere Bürokraft Birgit Dahmen kompetent vertreten.

 

24.04.2015

Der FKV und die Krankenpflegevereine des Kölner Nordens freuen sich, dass der von ihnen getragene ambulante Hospizdienst (aH) sein 20-jähriges Bestehen feiern kann. Das Jubiläum wird in Heimersdorf unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ gebührend gefeiert u.a. mit einem ökumenischen Gottesdienst, einem Festvortrag, dem Auftritt eines Gospelchors, der Ehrung verdienter langjähriger Mitarbeiterinnen usw.

 

02.05.2015

Die erste junge Frau, Silivia M., beginnt beim FKV ihren einjährigen Freiwilligendienst. Wie ihre beiden Kollegen möchte sie die Zeit bis zum Berufsstart mit dem freiwilligen sozialen Jahr sinnvoll überbrücken. Die soziale Arbeit in unserem Verein könne ihr vielleicht auch im Hinblick auf ihre Berufswahl nützlich sein.

 

Juni/Juli 2015

Eine Mitgliederwerbeaktion, bei der in Pesch, Esch/Auweiler und Lindweiler Flyer an alle Haushalte 

17.12.2015


Über 80 Besucher (!) folgen dieses Mal unserer Einladung zum "Lebendigen Adventskalender" (s.o.) auf dem Pescher Kriegshof. Sie erleben eine heiter-besinnliche Feierstunde mit Weihnachtsliedern, Geschichten und Gedichten.

Das 5. Jahrzehnt

28.01.2016

 

Der FKV ist 40 Jahre alt geworden. Trotz vieler Sterbefälle oder Umzüge (78) scheint der Abwärtstrend in der Mitgliederzahl gestoppt: Gehörten Anfang Januar 2015 noch 1.333 Mitglieder dem Verein an, so sind es Anfang 2016 wieder 1.340. An dieser positiven Entwicklung dürfte auch die Mitgliederwerbeaktion von Mitte 2015 maßgeblichen Anteil gehabt haben.

 

10.03.2016

 

Die Mitgliederversammlung steht mal wieder vor der Wahl, einen neuen Vorstand zu wählen. Einstimmig werden gewählt
(Foto v.l.): Alberto Correa (Vorsitzender), Monika Weigel 
(2. Vorsitzende), Marianne Rapp, Karl-Heinz Holtheuer, Ute Lange,  Rosemarie Unterbusch (alle Beisitzer/-in).

15.03.2016
 

Unser Verein betrauert den Tod der FKV-Initiatorin Helen Höffken (Foto von 2009). Sie hat einen für Pesch, Esch/Auweiler und Lindweiler unverzichtbaren Verein ins Leben gerufen. Er kann dieser kreativen Frau für die Umsetzung ihrer mitmenschlichen Idee gar nicht dankbar genug sein.

Frau Höffken gehörte übrigens bis 1986 dem FKV-Vorstand an. Bezeichnend die Begründung für ihren Rücktritt: "Ich wusste, das vor 10 Jahren gesetzte Pflänzchen - inzwischen zu einem Strauch geworden - würde weiter wachsen und gedeihen. Besonders gefreut hat mich, als im Vorstand katholische Menschen hinzukamen und die ökumenische Zusammenarbeit auf eine breitere Basis gestellt wurde." Dem ist nichts hinzuzufügen!

04.06.2016

 

Das 40-jährige Bestehen des FKV wird erstmalig mit einem öffentlichen Fest im Zentrum von Pesch gefeiert.

Mehr über das FKV-Sommerfest hier.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen

Impressum / Datenschutz

© Familien- und Krankenpflegeverein Köln-Pesch e. V.


Anrufen

E-Mail

Anfahrt